Mikrokosmos Gartenstadt Atlantic

Das ehrgeizige Pilotprojekt „Mikrokosmos Gartenstadt Atlantic“ umfasst die Gesamtheit von rund 1.200 Mietern und deren Verflechtung mit Kunst, Kultur, Bildungseinrichtungen, Gewerbe und namhaften Unternehmen, die mit der gemeinnützigen Lichtburg-Stiftung das private Non-Profit-Projekt fördern.

Der Mikrokosmos verbindet Hochkultur mit Kiezkultur und bewirkt durch die Verknüpfung von Kultur mit Sozialem sowie materiellen und ideellen Dienstleistungen Integration. Er erreicht die Menschen direkt und strahlt in angrenzende Quartiere aus. 

Menschenwürdig wohnen und leben. Das wollte Rudolf Fränkel, der Architekt der Gartenstadt Atlantic, ermöglichen. Seine ursprüngliche Konzeption des Architekten R. Fränkel wurde weiterentwickelt sowie den veränderten Zeiten und Rahmenbedingungen angepasst. Die notwendigen baulichen Voraussetzungen dafür wurden in der Modernisierung geschaffen. 

Das Konzept basiert auf zwei Säulen: Zu den vorhandenen Gewerbebetrieben wurde gezielt versucht, einerseits kulturelle und künstlerische Einrichtungen, sowie andererseits medizinische und medizinnahe Dienstleister zu etablieren. Vervollständigt wird die Liste durch Einrichtungen des täglichen (oder auch nicht ganz alltäglichen) Bedarfes. Mieter der Gartenstadt Atlantic haben den Vorteil kurzer Wege – so geht wenig Zeit verloren!

In dieser durch den Lauf der Geschichte stark gebeutelten Region entstand sollte wieder städtisches Leben, urbane Kommunikation Wohnraum inmitten der Stadt mit gewerblichen Einrichtungen, Unterhaltung und Freizeit Erholung in unmittelbarer Nachbarschaft. Ein Kiez, dessen Bewohner trotz unterschiedlicher Herkunft, Religion oder Einkommen und Ausbildung in friedlichem Nebeneinander oder sogar Miteinander leben. Kindern, die aus welchen Gründen auch immer keinen Zugang zu kulturellen oder anderen Bildungseinrichtung haben, soll die Möglichkeit geboten werden, diesen in unmittelbarer Nähe zu finden.

Konzeption und Realisierung: Vorstand der Gartenstadt Atlantic AG in Zusammenarbeit mit bf-studioarch, 2001 - und seither ständig fortgeschrieben